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Zwischen dem modernen Potsdamer Platz, dem kiezigen Kreuzberg und der klassischen Friedrichstadt liegt das neue Quartier an der Schnittstelle der spannendsten Lagen Berlins. Den Wiederaufbau der Berliner Zentren nach dem Fall der Mauer hat die Hallesche Straße im Dornröschenschlaf verbracht. Durch die Urbanisierung dieses Grundstücks neben dem einst quirligen Anhalter Bahnhof entsteht ein Wohnort besonderer Güte. Die nun begonnene abschließende Gestaltung des gesamten Blockinnenbereiches bietet die Chance, eine einheitliche aber vielfältige Anlage zu schaffen, deren Architektur und Gartenanlage gestalterische Bezüge zum berühmten Vorbild Riehmers Hofgarten herstellt. Der klassische, sehr plastische Aufbau der Fassaden, die stadtbaukünstlerische Anordnung der Baukörper und die Qualität der Freiräume stehen in der Tradition des frühmodernen Städtebaus: hier wird in kultivierter Art und Weise öffentlicher, gemeinschaftlicher und privater Raum miteinander verbunden. Dieses Ensemble bietet einen urbanen, aber ruhigen Wohnort als Rückzugsraum mitten in der dynamischen Hauptstadt.

Dipl.-Ing. Architekt Tobias Nöfer